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Portrait

1984 feierte die BayernLB ihr 100-jähriges Bestehen. Sie bezog sich dabei auf die Gründung der Bayerischen Landeskulturrentenanstalt durch König Ludwig II. im Jahr 1884, dem Vorgängerinstitut der BayernLabo und damit auch der BayernLB.

Die Aufgaben der Bayerischen Landeskulturrentenanstalt bestanden in der Beschaffung von "Kapitalien" zur Ausführung von "Kulturunternehmungen" wie Wasserbaumaßnahmen, Urbarmachung von öden Flächen und ähnliche landwirtschaftliche Maßnahmen. 1908 kam erstmals der "soziale Wohnungsbau" hinzu.

Nach dem zweiten Weltkrieg und der Währungsreform wurde mit dem Gesetz über die Bayerische Landesbodenkreditanstalt vom 19.04.1949 die Bayerische Landeskulturrentenanstalt in Bayerische Landesbodenkreditanstalt umbenannt und mit dem Aufgabenschwerpunkt der Förderung des sozialen Wohnungsbaus in Bayern betraut.

1972 fusionierte die Bayerische Landesbodenkreditanstalt mit der Bayerischen Gemeindebank Girozentrale zur Bayerischen Landesbank Girozentrale. Die BayernLabo ist seither wie die LBS Bayern eine rechtlich unselbstständige Anstalt der BayernLB, nimmt aber weiterhin ihren Aufgabenschwerpunkt der sozialen Wohnraum- und (mittlerweile auch) Städtebauförderung wahr.

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands hat die BayernLabo mit Vertrag vom 06./12.06.1991 die Ausreichung und Verwaltung der Mittel für die Förderung des Wohnungs- und Städtebaus des Freistaates Thüringen übernommen. Diese Aufgaben sind schrittweise auf die Thüringer Aufbaubank übergegangen. Der BayernLabo verbleibt die Verwaltung der von ihr ausgereichten Mittel.

Die BayernLabo ist auch Bundestreuhandstelle für den Bergarbeiterwohnungsbau.

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Telefon: +49 89 2171 - 08
Telefax: +49 89 2171 - 600388
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